Schüler/innen zuhause – Wie geht es ihnen?

Der Schulalltag hat sich in diesem Frühjahr verändert, wie so vieles andere auch. Der Unterricht geht weiter und auch das Lernen. Hier einige Schülerstimmen.

Eigentlich ist das Home-Working für mich toll. Das ist mal etwas anderes. Ein Bekannter von mir hat sie mit dem Coronavirus erkrankt. Ich hoffe das es ihn bald besser geht. Es ist sehr traurig, dass die Angehörigen eines Verstorbenen sich nicht mehr verabschieden können. Es ist so schrecklich, da so viele Menschen sterben. Auch Krankenpfleger, Ärzte … haben sich auch mit dem Vierus infiziert. Das ist eine Katastrophe.

Martha 1 A, Mittelschülerin

Die Zeit zuhause ist nicht so fein wie ich gedacht hatte, denn in der Schule ist es feiner zu arbeiten als zuhause. Weil meine Mutter das Ganze nicht so gut erklären kann wie die Lehrer in der Schule und weil ich mich nicht so gut konzentrieren kann. In der Coronazeit kann man nicht seine Freunde treffen und etwas unternehmen. Ich kann nur zuhause sitzen und Hausaufgaben machen, Fernsehen, X -Box spielen und ein wenig in den Garten gehen. Ich hoffe das es bald vorbei ist.

Daniel 1 A, Mittelschüler

Am Anfang der Zwangsferien habe ich mich noch sehr über die unverhofften Ferien gefreut. Aber schon sehr bald wurde mir klar, dass es gar nicht so witzig ist, zuhause zu bleiben und so lange die Freunde nicht zu treffen.

Sogar die Schule beginnt man zu vermissen, weil man sich alles selbst beibringen muss und dazu sehr viele Aufträge erledigen und abliefern muss. Ohne meine Eltern würde ich das wahrscheinlich nicht schaffen.

Natürlich gehe ich jetzt etwas später schlafen und schlafe auch in der Früh länger, das ist sehr angenehm. Aber mir fehlt das Fußballtraining, das Fahrradfahren, das Zusammensein mit meinen Freunden. Ein paar von ihnen sehe ich ab und zu digital oder spiele mit ihnen Playstation. Aber sogar die Landesmeisterschaft in Naturbahnrodeln auf der Seiser Alm musste abgesagt werden und ich habe mich so darauf gefreut.

Zum Glück haben wir einen Garten, wo ich mit meinem Vater Fußball- und Tischtennisspielen kann. Ich habe auch mein eigenes Zimmer, wohin ich mich zurückziehen kann, wenn mich meine Familie, besonders mein Bruder, nervt.

Ich hoffe aber, dass die Krise bald vorbei ist und wir alle wieder normal leben können.

Jakob Florian 1 A, Mittelschule

Ich fühle mich sehr eingeengt Zuhause. Ich vermisse meinen Sport. Zuhause ist es für mich anstrengend das ich keine Freunde mehr sehe. Ich hoffe, dass das alles vorbei wird.

Benjamin, 1 A

Die Corona Krise ist etwas nicht so Leichtes für uns: manche wollen fit bleiben, andere wissen nicht was tun, die anderen haben Probleme mit der Familie oder Verwandten und und und….

Ich versuche regelmäßig Sport zu treiben. In der Früh mache ich ein Training am Nachmittag mach ich Pilates und am Abend geh ich manchmal Spazieren. Hausaufgabe gehören dazu und ich kann auch verstehen wieso sie uns mehr geben. Ich mache mit meiner Klasse auch manchmal eine Videokonferenz, ich finde es sehr schön, dort erklärt uns die Lehrerin was zu tun ist und wie alles geht. Und dann der Rest vom ganzen Tag ist wahrscheinlich nichts tun und sich langweilen… ja das war mein Tag er ist nicht gerade spannen.

Lorena, 2A

Eigentlich finde ich es zu Hause gar nicht so schlecht, es ist nur blöd, dass man nirgends hingehen darf. Ich finde den Online-Unterricht sehr cool und fein, man kann zuhause alles erledigen, muss nicht in die Schule, früh aufstehen und so lange in einem Gebäude sitzen. Meine Eltern sind zuhause, man kann viel Zeit daheim verbringen, kann aufräumen, ausmisten und mit den Tieren spielen. Es ist aber blöd, dass man nicht zu Oma und Opa und Uroma kann.
Ich freue mich jedenfalls, wenn man wieder raus kann, Freunde und Familie zu treffen und ein Eis zu essen.

Lorena, 1 D

 

Mir geht es zu Hause sehr gut und ich fühle mich auch sehr wohl, aber mir fehlen auch meine Freunde und ich möchte sie sehr gerne wiedersehen und umarmen. In dieser Zeit ist mir klar geworden, wie Schule eigentlich doch toll ist. Am Online-Unterricht gefällt mir gut, dass man sich die Aufgaben selbst einteilen und autonom arbeiten kann. Zu Hause wird mir auch sonst nicht langweilig, da ich immer etwas zu tun habe: Querflöte üben, bei meinen Hasen sein, Zeit mit meiner Familie verbringen und chillen. 

Für danach freue ich mich, dass ich wieder meine Freunde sehen und sie fest umarmen kann und wieder meine Verwandtschaft zu sehen und einfach froh zu sein, dass diese außergewöhnliche Zeit vorbei ist und wir alle gesund geblieben sind.

Carolin, 1 D

Veröffentlicht am 17.04.2020

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