Anhand verschiedener Stationen rund um die Kirche wurde den Schülern und Schülerinnen ein Einblick gegeben, wie die Pfarrei entstanden ist und wie sie heute dasteht. Führungen bekamen wir in der Heilig-Kreuz-Kirche und in der Maria-Hilf-Kirche. Zum Bildstöckl in der Laurinstraße und der Orgel in der Kirche wurde allerhand Interessantes erzählt und erklärt. Viele nette und lustige Begebenheiten aus vergangener Zeit wurden uns vom Bau der Seiser Kirche, vom Kirchengehen früher und heute und von den Ministranten erzählt, auch die eine oder andere Anekdote war mit dabei.
Hier einige Stimmen der Kinder:
- Pfarrer Harald hat uns erzählt, dass er manchmal sogar mit Fieber einen Gottesdienst halten musste.
- Die Töne der Orgelpfeifen haben mir sehr gut gefallen.
- Imponiert hat mir die Legende vom Heiligen Nepomuk. Er hat das Beichtgeheimnis nicht verraten und ist deshalb über das Brückengeländer ins darunter fließende Wasser geworfen worden. Dadurch wurde er der Schutzpatron der Brücken.
- Früher durfte beim Gottesdienst eine Familie nicht in einer Reihe nebeneinandersitzen, denn es gab eine Männer- und eine Frauenseite.
- Stell dir vor, unser Kirchturm hat 118 Stiegen.
- Erstaunt war ich, als ich hörte, dass rund um die kleine Kirche früher der Seiser Friedhof war.
- Erfahren habe ich, dass die Mauersteine für den Bau der Kirche mit Ochsen von der Färber-Wand nach Seis transportiert wurden.
- Unbedingt wollte auch ich die Glocke zum Schwingen bringen.
- Erfahren habe ich auch, dass früher ohne einen Ministranten gar keine Messe abgehalten werden durfte.
All diese und noch viele andere Erzählungen werden den Kindern und uns Lehrpersonen noch lange in Erinnerung bleiben.
Unser herzliches Dankeschön möchten wir vor allem Annelies, Christine, Regina, Walburg, Bruno, Marcello, Stefan, Toni und Pfarrer Harald für die so vorbildhafte Zusammenarbeit sagen.
Danke auch dir Hubert für die tollen Holzscheiben!
Die Schulgemeinschaft Seis
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